Das beste günstige Home-Assistant-Setup (Pi vs Mini-PC vs HA Green, 2026)
Home Assistant ist das Gehirn eines mieterfreundlichen Smart Homes: lokal, privat und buchstäblich eine Box, die du aussteckst und mitnimmst. Aber was sollte diese Box sein? 2026 hast du drei sinnvolle Optionen, und die richtige hängt von deinem Budget ab und davon, wie viel du basteln willst. Hier ist der ehrliche Vergleich.
Manche Links sind Affiliate-Links; sie kosten dich nichts und helfen, die Seite am Laufen zu halten. Die Einrichtungsschritte stehen im Home-Assistant-Einrichtungsguide.
Die drei Optionen
| Option | Kosten | Am besten für | Kompromiss |
|---|---|---|---|
| Home Assistant Green | $ | Plug-and-Play-Einsteiger | Weniger erweiterbar |
| Raspberry Pi 5 | $$ | Bastler, Balance | Speicher + Netzteil separat kaufen |
| Alter Mini-PC (z. B. gebrauchter N100) | $–$$ | Meiste Leistung pro Euro | Größer, etwas mehr Strom |
Home Assistant Green — am einfachsten
Eine speziell gebaute kleine Box: Strom und Ethernet einstecken, App öffnen, fertig. Keine SD-Karten flashen, keine Entscheidungen. Willst du, dass Home Assistant einfach funktioniert und du nie über die Hardware nachdenkst, ist das die Wahl. Der Kompromiss: weniger Platz, in schwere Add-ons hineinzuwachsen — für die große Mehrheit der Mieter in Ordnung.
Raspberry Pi 5 — die ausgewogene Bastlerwahl
Die klassische Wahl. Recht günstig, stromsparend, läuft alles, was die meisten brauchen, und es gibt eine riesige Community für Hilfe. Nutze eine gute SSD (keine müde SD-Karte) für Zuverlässigkeit. Du baust es zusammen (Board + Netzteil + Speicher + Gehäuse), was den halben Spaß ausmacht, wenn du so etwas magst.
Alter Mini-PC — meiste Leistung fürs Geld
Ein gebrauchter Mini-PC (ein Intel N100 oder eine Ex-Büromaschine) gibt dir weit mehr Leistung als ein Pi für ähnliches Geld, bewältigt Kameraverarbeitung und große Setups locker und ist grundsolide. Er ist etwas größer und schlürft etwas mehr Strom, aber für ein schweres Setup ist er der Preis-Leistungs-König — und sehr „Mieter”: nur eine kleine Box im Regal.
Du willst auch einen Funk-Hub
Was auch immer Home Assistant betreibt, du brauchst einen Weg, Zigbee/Thread zu sprechen. Entweder ein günstiger USB-Koordinator (SkyConnect / ein Sonoff-Dongle), eingesteckt in deine Box, oder ein All-in-one-Hub wie der Aqara M200/M3, der auch Matter und Thread brückt. Siehe Zigbee vs Thread vs WLAN dafür, welchen du brauchst.
Strom und Tragbarkeit
Alle drei laufen im Leerlauf mit nur wenigen Watt — günstig im 24/7-Betrieb. Und alle drei sind der Mietertraum: beim Umzug machst du ein Backup, steckst die Box aus und stellst sie in der neuen Wohnung in Minuten wieder her.
Fazit
Nimm Home Assistant Green, wenn du null Aufwand willst, einen Raspberry Pi 5, wenn du gern bastelst, oder einen gebrauchten Mini-PC für die meiste Leistung pro Euro. Füge einen Zigbee/Thread-Koordinator hinzu und du hast ein lokales Gehirn, das in eine Hand passt und mit dir umzieht.